Fotografenhalfter beim Pferdeshooting – Erklärung, Einsatz & Sicherheit

Immer wieder fragen mich Pferdebesitzer, was es mit dem “Shootinghalfter” auf sich hat. Hier mal eine kleine Erklärung dazu.

Was ist ein Fotografenhalfter?

Ein  Fotografenhalfter oder auch Shootinghalfter ist im Grunde genommen nur ein sehr simples Halfter, das nur über den Nasenrücken und im Genick am Pferdekopf getragen wird. Dabei ist es nicht als Halfter konzipiert, sondern eigentlich nur ein langes Seil, das über eine Schlaufe in diese Form gebracht wird und damit auf jeden Pferdekopf angepasst werden kann – ob Shetty oder Shire. Das übrige Seil kann dann gleich als Strick verwendet werden.

Warum wird ein Fotografenhalfter beim Pferdefotoshooting verwendet?

  • dezente Optik
  • leicht zu retuschieren
  • Eindruck eines „freien“ Pferdes
  • flexibel anpassbar an jede Pferdegröße

Das Fotografenhalfter liegt wie erwähnt sichtbar nur auf der Nase aus und ist aus dünnem Seil gefertigt. Dadurch eignet es sich perfekt, um es in der Bildbearbeitung schnell und einfach zu retuschieren – also verschwinden zu lassen. Besonders bei innigen Portraits finde ich persönlich es schön, wenn Pferde “frei” sind und möglichst wenig am Kopf haben. Mit dem Fotografenhalfter hat man weiterhin die Kontrolle und kann sein Pferd positionieren und hat am Ende dennoch den Eindruck, das Pferd würde frei stehen. 

Mit Shootinghalfter Retuschiert

Wann ist ein Shootinghalfter sinnvoll – und wann nicht?

Es hängt immer davon ab, wo wir uns befinden und wie brav/entspannt dein Pferd in der Situation ist. Das Fotografenhalfter ersetzt kein normales Halfter und ist kein Tool, um ein Pferd von A nach B zu bringen. Da das Seil recht dünn ist, ist es scharf – sowohl am empfindlichen Kopf als auch in der Hand. Es dient als Sicherheitsnetz und ob wir es nutzen, entscheidest du als Pferdebesitzer. Die Verantwortung liegt bei dir – denn du kennst dein Pferd am besten. 

Sicherheit beim Pferdeshooting mit Fotografenhalfter – das solltest du beachten

Im Optimalfall nutzen wir das Shootinghalfter auf einer eingezäunten Fläche wie z.B. der Koppel und es wird nur genutzt, um das Pferd vom Grasen abzuhalten oder zu positionieren. In fremder Umgebung ohne Sicherheit durch einen Zaun würde ich ein Fotografenhalfter nie einsetzen. Dann lieber ein schönes Alltagshalfter oder eine Trense. Safety first!

Wer bringt das Fotografenhalfter zum Shooting mit?

Ich habe mehrere solcher Halfter und bringe zu jedem Shooting zwei Varianten mit: Eins mit kürzerem Seilchen, das wir für Bilder im Stand nutzen können und eines mit ca. 7 m Seil, das auch für Fotos in Bewegung genutzt werden kann. Achtung: Hier bitte an Handschuhe denken! 

Für die Nutzung der Shootinghalfter fällt natürlich keine Gebühr an, sie sind im Shootingpreis inklusive. Wenn du jetzt auch Lust auf schöne Fotos deines Pferdes hast, schau dir doch mein Angebot für ein Pferdefotoshooting an.

Wenn du mehr über den Ablauf eines Fotoshootings bei mir erfahren möchtest, findest du hier weitere Infos.